Engagiert für unser Gemeinwohl
Moin! Mein Name ist Christoph Schemschat, ich setze mich seit 2016 für eine vorausschauende und nachhaltige Entwicklung unseres Stadtgebiets ein. Dabei ist mir eine stetige Veränderung sehr wichtig. Im Folgenden kann man mich, meine Vorstellungen und Werte besser kennenlernen. Außerdem äußere ich mich ganz unverblümt zu einigen Themen.
Zur Kommunalwahl 2026 trete ich erneut mit der SPD im Wahlbereich II für die Ortschaften Bilm, Bolzum, Höver, Ilten, Müllingen, Wassel, Wehmingen und Wirringen an.
10
Jahre im Rat der Stadt Sehnde
7
Jahre Ortsbürgermeister in Höver
28
Jahre in ehrenamtlichen Funktionen
Nachlese Podiumsdiskussion in Höver
Es ging um die mögliche Gewerbeentwicklung im Ort, zu der die Bürgermeisterkandidaten und Bürgermeisterkandidatin Rede und Antwort standen.
Natürlich haben auch mich die Fragen der Bürgerinitiative erreicht. Meine Sicht der Dinge als Ortsbürgermeister a.D. ist:
Vorteil 1
Zuerst einmal sehe ich die Entlastung der Hannoverschen Straße, weil ich diese durch die Schaffung einer Umgehungsstraße (Gretlade) zur Gemeindestraße umwidmen würde. Zur Historie: Im Jahr 2011, als die Gewerbeansiedlung als reine Logistikfläche zur Diskussion stand, war ganz Höver auf der Straße und hat die drohende Verschärfung der
Verkehrssituation im Ort beklagt. Der Schwerlastverkehr muss dann untersagt werden (bis auf Anlieger). Durch vertragliche Vereinbarungen und Flächentäusche würde ich dann durchaus in der „gefühlt“ gefährlichen Kurve Umgestaltungen planen und umsetzen lassen – sofern die Flächeneigentümer mitmachen.
Vorteil 2
Des Weiteren sehe ich hier die einmalige Chance, zentrale Interessen für Höver mit in das Gesamtkonzept zu verhandeln, welche finanziell sonst nicht tragbar sind:
- Sportplatz mit Vereinsgaststätte zum konkreten Aufbau einzelner Sparten und gemütlichen Zusammenkommen
- Schaffung eines großzügigen grünen Gürtels, damit Bewegungsraum
vorhanden bleibt - speziell an den Grundstücken der direkt betroffenen
Anwohnenden der Hannoverschen Straße - Integration eines Aktivitätenplatzes oder Festplatzes
- Schaffung eines klimafördernden Kleinods auf dem Schützenplatz (Rückbau des Weges, gezielte Pflanzung von Bäumen, Büschen und Hecken, vielleicht sogar ein Dorfteich?) in Zusammenarbeit mit dem Miteigentümer der Fläche.
Vorteil 3
Höver wird interessanter, es siedeln sich neue Menschen an, die unser gemeinsames Zusammenleben mitgestalten und bereichern (siehe Vielfalt der Vereine im Ort – letzter: Zukunft Höver)
Vorteil 4
Lärmschutz nord-nordöstlich des Ortes durch eine geschickte Anordnung von Betrieben mit höheren Gebäuden entlang der Abfahrt BAB 7 und B65 (i.d.R. Lagerhallen)
Gedankenspiele
- Nahversorger mit integriertem Wohnungsbau?
- Integration einer Minigolfanlage wie früher?
Klima-Aspekt
Hier würde ich aushandeln, dass zusätzlich zum grünen Gürtel weitere Maßnahmen umgesetzt werden. Bei den heutigen Standards werden Starkregenereignisse und sonstige klimabedingte Problemstellungen sowieso stärker fokussiert. Ein gut durchdachtes Wassermanagement mit ausreichend Regenrückhaltung, so wenig wie möglich versiegelte Flächen und eben auch die abwechslungsreiche Gestaltung der gesamten Fläche können viele
Risiken reduzieren
Lebensraum
- Durch die Schaffung des grünen Gürtels und der Regenrückhaltebereiche sehe ich gute Chancen, den verschiedenen Bereichen gerecht zu werden –
bis auf das Thema Landwirtschaft und Ausgleichsflächen - Wichtig ist mir die Erhaltung der historischen Apfelallee, die man durchaus noch ein wenig zum Verweilen aufwerten kann
- Erhalt des Wietzegrabens, welcher von Höver nach Ahlten führt (Unterhaltugsverband in der Zuständigkeit)
Klarstellungen
- Es macht keinen Sinn, einzelne Grundstücke in kleinen Ortschaften zu
planen, damit diese auch mal „etwas leisten“ (Planung, Ausweisung,
Erschließung, Verkehrssituation) - Höver steht gewerbetechnisch im Stadtgebiet an 3. Stelle, was sollen die vorherigen Orte sagen?
- Es gibt bereits ansässige Unternehmen, die sich vergrößern möchten
- Natürlich gilt "Ganz nah draußen" auch für Höver, daher muss man auch das Beste für den Ort herausholen!
Prioritäten
- Sicherung der Flächen
- Akquirieren eines Partners/ Investors
- Planung und Festlegung von Bereichen (KMU, produzierendes Gewerbe oder Bürokomplexe für forschende und entwickelnde
Betriebe) - Ausschreibung
- Auswahl
- Umsetzung
Beherbergungssteuer zur Haushaltssicherung
In der Diskussion um den o.g. Tagesordnungspunkt zur vergangenen Ratssitzung bin ich froh, dass nicht nur der SPD-Fraktion Fragen dazu offen geblieben sind und der Tagesordnungspunkt letztendlich abgesetzt wurde.
Trotz der erhitzten Gemüter aus der Hotel- und Gastronomiebranche sollte klargestellt werden:
- Der Ansatz, Steuereinnahmen durch die Beherbergungssteuer zu generieren, fällt nicht vom Himmel
- Aufgrund der Haushaltssituation wurde die Einnahme bereits im Haushaltssicherungskonzept als mögliche Einnahmequelle benannt
- Das Haushaltssicherungskonzept hat im Rahmen der Haushaltsplanung für 2026/ 2027 mit der Verabschiedung Ende 2025 eine Mehrheit gefunden
- Die Mehrheit hat im Rat dafür gestimmt, dass im Falle einer desolaten Haushaltssituation dieses Instrument gezogen werden kann
- Aufgrund der dargelegten konjunkturellen Situation im Hotel- und Gastronomiebereich fällt es mir schwer, der Einführung zu Beginn 2027 zuzustimmen
- Perspektivisch müssen wir überlegen, den Haushalt ein Stück weit auch mit diesen Mitteln zu sanieren

Warum ich nicht für den Ortsrat Höver kandidiere
& was das mit meinem Rücktritt 2023 zu tun hat
Im Bereich "Über mich" hatte ich kurz beschrieben, wie ich in die Kommunalpolitik gekommen und sehr schnell Ortsbürgermeister geworden bin.
So schnell, wie ich Ortsbürgermeister geworden bin, hat sich aber auch der Neid breit gemacht. Meine damalige politische Gegenkandidatin wollte unbedingt dieses Amt, hatte nach der Wahl trotz höchster persönlicher Stimmen jedoch keine Mehrheit im wählenden Gremium. Offensichtlich hatte sie sich sehr schnell entschlossen, auf Konfrontation zu gehen und entgegen der Absprachen zu handeln. In der Vorbesprechung zur ersten Sitzung, in der sich der Ortsrat konstituiert hat, gab es die Absprache, dass beide Posten (Ortsbürgermeister & Stellvertreterin) einstimmig gewählt werden. Das sollte auch nach außen zeigen, dass man sich im Gremium einig ist. Aber: weit gefehlt. Zur Wahl des Ortsbürgermeisters gab es eine Kampfabstimmung, weil die CDU ihre Kandidatin vorgeschlagen hat.
Ich habe das als Fehlstart abgetan und mich derweil in mein Amt eingearbeitet. Allerdings gab es da ständig eine Person, die gezielt Spießrutenläufe für mich organisiert hat. Im Wahlkampf beispielsweise hatte ich damit geworben, den Informationfluss im Ort verbessern zu wollen. Der Gedanke dabei war auch, mehr Zuspruch zu den Ortsratssitzungen zu bekommen und das Interesse der Höveranerinnen und Höveraner dafür zu wecken. Mein Infobrief, der einem herrkömmlichen Newsletter glich, bot natürlich auch Angriffsfläche gegen mich. Die Vorteile überwogen jedoch, denn auch die Presse griff bestimmte Themen dankbar auf und thematisierte sie entsprechend in der Tageszeitung/ Onlinezeitung. Aber meine damalige Stellvertreterin sezierte jeden Infobrief, interpretierte ihn um und machte Stimmung in ihrem eigenen Rundbrief. Natürlich konnte ich mir auch sicher sein, dass bei jeder Ortsratssitzung eine Fragestunde speziell auf mich zugeschnitten war. Wer die Wortführerin war, dürfte offensichtlich sein.
Ich habe eine Zeit lang gebraucht zu merken, dass da System hintersteckte - wollte es aber nicht wahrhaben, dass in einem Ort so gearbeitet wird. So kannte ich das auch nicht aus der Vergangenheit. Sicherlich hat mein Amtsvorgänger auch schon gewisse Differenzen mit derselben Person gehabt. Aber in der Ausprägung? Also habe ich beschlossen, entsprechend zu reagieren und habe genau darauf geachtet, welche Informationen ich weitergebe und welche ich besser für mich behalte. Dabei ist auch ein gewisser Druck entstanden in Bezug auf die Veranstaltungen und Termine im Ort. Ich wollte es tunlichst vermeiden, einer stellvertretenden Ortsbürgermeisterin die Bühne zu geben, bei öffentlichen Terminen ständig die Uneinigkeit mit dem Ortsbürgermeister zu betonen.
Durch diesen Druck sind mehrfach unschöne Situationen entstanden und ich bedauere es, mich ebenfalls auf ein schäbiges Niveau herabgelassen zu haben. Das schlimmste an der ganzen Geschichte ist meines Erachtens die penetrante Provokation. Wenn ich dann mal vor Wut auf den Tisch gehauen und verbal ausgeholt habe, ist besagte Provokateurin in die Opferrolle geschlüpft und schon war ich der Böse. Als dann über eine eMail-Kontroverse auch der Ehemann mit eingestiegen ist, hat es bei mir 13 geschlagen.
Aus dieser Schilderung lässt sich vielleicht nachvollziehen, dass ich nach der Kommunalwahl 2021 wenig Interesse hatte, diese Konstellation weitere 5 Jahre fortzusetzen. Bei der Vorbesprechung zur konstituierenden Sitzung des neuen Ortsrates habe ich meine Entscheidung mitgeteilt, nicht mit meiner bisherigen Stellvertreterin zusammenarbeiten zu wollen. Daher haben wir eine alternative Besetzung angeboten. Doch der potenzielle, kooperative Kandidat hat abgewunken, da er noch Vorsitzender der hiesigen Schützengesellschaft war. Also haben wir den Stellvertreter aus eigenen Reihen besetzt. Das hat der ehemaligen stellvertretenden Ortsbürgermeisterin und ihrem Team natürlich noch mehr Grund gegeben, richtig Alarm zu machen und neue Methoden aufzufahren. Heißt, es wurden gezielt und geschickt Fehlinformationen in Vereinen und Verbänden platziert. Bei Sympathisanten und dem parteinahen Umfeld kam das natürlich gut an und wurde prompt weitergetragen. Jede Möglichkeit, mich gezielt zu diskreditieren, wurde genutzt.
Beispiel: Wir haben seit 2014 eine Labrador-Mix-Hündin namens Nelly. Nelly ist der Hund meiner Mutter, ich bin jedoch viel mit ihr unterwegs, weil sie eine enorme Kraft hat und impulsiv ist. Eines Tages geriet sie mit dem Hund eines Ortsratskollegen in eine Beißerei, weil sie aus unerklärlichen Gründen Radfahrer mit Hund nicht leiden kann. Als wir die Hunde auseinander hatten, erkundigte ich mich nach dem Zustand des Hundes, weil ein wenig Fell ausgerissen war. "Alles gut" war die Aussage. Einige Tage später kam eine Rechnung aus der TiHo in Verbindung mit einer Anzeige und einem Auflagenkatalog der Region Hannover. Wesenstest, Sachkunde- und Hundeführerscheinpflicht, Maulkorbpflicht. Im Ort hieß es dann relativ schnell: "Der Hund vom Bürgermeister"!
Beispiel: Bei öffentlichen Veranstaltungen im Ort, an denen ich nicht teilgenommen habe, hieß es dann gerne mal: "Der hat Hausverbot"! Auf direkte Nachfrage beim Behauptenden bekam ich keine Reaktion.
Beispiel: In der Debatte um das Gewerbegebiet Höver-Nord hat sich eine Gruppierung formiert. Für mich legitim. Zum örtlichen Volks- und Schützenfest, wo die Neutralität von allen so propagiert wird, die Gemeinschaft im Vordergrund steht und Politik angeblich mal Pause hat, dann ein Banner aufzuhängen - fragwürdig. Aber auch legitim, wenn ich viele Menschen erreichen will. Mit einem facebook-Beitrag und meiner persönlichen Meinung bin ich scheinbar einigen Grundstücks- oder Flächeneigentümern leicht auf die Füße getreten. Kurze Zeit später hatte ich ein Brief vom Amtsgericht im Briefkasten, weil sich ein besonders gekränkter Mann in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt sah. Ich hatte das Banner als Foto in meinem Beitrag eingebunden. Also wurde ein Schiedsverfahren gegen mich eingeleitet. Mit der Aufforderung mich zu entschuldigen und ein Schmerzensgeld in Höhe von 400 Euro an die Schützengesellschaft Höver für die Jugendarbeit zu zahlen. Der Schiedsmann ist zu der Zeit auch Vorsitzender eines örtlichen Verbandes gewesen.
Die Umstände während der Corona-Pandemie haben auch einen Großteil in Bezug auf die eigenen Befindlichkeiten der Menschen beigetragen.
Ich habe mich irgendwann gefragt, was aus meinem Anspruch geworden ist, mich mit voller Kraft für den Ort zu engagieren. Der Anspruch war noch da, jedoch nicht unter den Bedingungen. Die Zeit hat mich auch persönlich verändert, ich wollte so nicht mehr weitermachen und habe schlussendlich eine Vollbremsung hingelegt. Auch vor dem Hintergrund der eigenen Gesundheit. Ein Job- und Perspektivwechsel kam mir dann gelegen und hat es mir möglich gemacht, damit meinen Rücktritt zu begründen. Das war eine sehr schwere Entscheidung aber sie war genau richtig.
Vielleicht werden die einen oder anderen Leserinnen und Leser verstehen, warum ich mich gleichzeitig aus den Vereinen zurückgezogen habe und teilweise sogar ausgetreten bin. Und ich hoffe, dass nun klar geworden ist, warum ich nicht für den Ortsrat Höver zur Wahl antrete.
Bestätigt fühle ich mich u.a. nach Bekanntwerden einiger Kandidatinnen und Kandidaten für die CDU-Liste 2026.
Dass das Sportheim in Höver heute kurz vor dem Abriss steht, hat eine fast 60-jährige Geschichte
Erst Vorzeigeobjekt, dann Problemkind
Im Jahr 1965 ein wahres Schmuckstück. Bei der Eröffnung verfügte das Vereinsheim im Erdgeschoss über einen großen und einen kleineren Gemeinschaftsraum, zwei Umkleideräume mit Dusch- und Waschgelegenheiten sowie Toiletten. Im Obergeschoss zwei Wohnungen. Dass eine Teilunterkellerung einmal für massive Mängel am gesamten Baukörper verantwortlich sein sollte, war den Bauherren damals scheinbar nicht ganz bewusst. Einzigartig noch dabei: die legendäre Minigolfanlage, wie auf der Postkarte zu sehen ist. Beim Anblick komme ich immer ins Träumen, wie das damals wohl gewesen sein muss.
In der Ausgabe Nr. 4 von „HÖVER: mehr als Mergel“ schrieb der Autor des Beitrags über die goldenen Zeiten:
„Dank einer intensiven Jugendarbeit in der Fußballsparte in den 1960er Jahren trainierten und spielten hier zeitweilig acht Jugend- und Herren-Mannschaften. Später gar eine Damen-Mannschaft. Das Haus war Veranstaltungsort für Film- und sogenannte Beatabende, Sparten-, Mannschafts- und Vereinsversammlungen und -feiern. Im und ums Heim sowie im benachbarten „Pappelgrund“ wurde – je nach Jahreszeit – gegrillt und gefeiert. Geblieben ist das jährliche Skatturnier im Dezember.“
Aus eigener Erinnerung kann ich mich an viele Veranstaltungen und so einige Feiern erinnern. An dem abgelegenen Platz hat es ja auch niemanden gestört, wie laut und intensiv es zuging.
Allerdings haben die erwähnten Mängel und eine konstante Vernachlässigung der Instandhaltungsmaßnamen seitens der Eigentümerin (Stadt Sehnde) dazu geführt, dass nun jede Sanierungsmaßnahme als unwirtschaftlich eingestuft wird. Nur mal so als Beispiel: Der hiesige Hagelschaden aus dem Jahr 2013 im Dachgeschoss wurde erst in den frühen 2020er Jahren behoben, nachdem sich Bürgermeister Olaf Kruse des Themas angenommen hat.
Was für ganz viel Unmut und Unverständnis gesorgt hat, ist meines Erachtens und verständlicherweise das Vorgehen im Kontext zur Flüchtlingsbewegung 2015. Die Wohnungen des Sportheims waren aufgrund ihres Zustands nicht mehr als Wohnraum vorgesehen. Sie hätten auch für niemanden mehr verfügbar gemacht werden sollen! Ich lasse das an dieser Stelle so stehen.
Ich bedanke mich bei allen Vorstandsmitgliedern, die an einer konstruktiven Lösung der Problematik mitgewirkt und geprüft haben, ob da noch etwas zu retten ist. Respekt auch für die jüngsten Aktivitäten, nach dem Abriss eine Containerlösung etablieren zu wollen! Ich akzeptiere auch die Entscheidung, das Thema aus Kostengründen nicht weiter verfolgen zu wollen. Gerade auch vor dem Hintergrund alternativer Planungen.
Ich möchte mich jetzt – auch wenn da ganz viel Wehmut drinsteckt – darauf konzentrieren, was kommen kann uns stehe persönlich für einen Neustart am Kreisel der Hannoverschen Straße in Richtung Ahlten. Sportplatz mit Tartanbahn, ausreichend Bewegungsflächen und ein Vereinsheim. Eine integrierte Wohnung für die/ den Betreiber einer integrierten Gaststätte oder für den Platzwart kann ich mir auch sehr gut vorstellen.
Die Vorteile aus meiner Sicht:
- Unanfälliger für Vandalismus, da näher am Ort
- Mehr Sichtbarkeit, dass Sport in Höver stattfindet
- Die Möglichkeit, dass in Höver wieder Sparten aufgebaut und erfolgreich werden
- Gaststättenbetrieb für das leibliche Wohl
- Neuauflage einer angrenzenden Minigolfanlage sollte nicht unbedacht bleiben (Betreiber? Unterhaltungsaufwand? Frequentierung?)
Einwanderung/ Zuwanderung
In der Diskussion um die Einwanderung und zu viel Zuwanderung habe ich klare Standpunkte:
- Wir sind perspektivisch auf Menschen aus dem Ausland angewiesen, um den gesamten Laden am Laufen zu halten
- Schlüssel zum Gelingen einer erfolgreichen Integration ist die Sprache
- Wer dauerhaft in Deutschland leben möchte, muss halt auch deutsch lernen wollen
- Der deutsche Staat muss sicherstellen, dass Menschen aus dem Ausland zügig in den Arbeitsmarkt integriert werden
- Gleiches Recht für alle? Grundsätzlich ja! Wer allerdings straffällig wird und anderen Menschen Schaden zufügt, sollte zügig des Landes verwiesen werden

Impressionen vom Tag der Arbeit
Maikundgebung auf dem Hof Falkenhagen


Flammende Reden aller Beteiligten rund um das Thema Arbeit. Wie hat sich Arbeit im Laufe der Zeit gewandelt? Welche Einflussfaktoren bereiten uns bereits Sorge und was wird da wohl noch kommen?!? Wenn selbst führende (konservative) Politiker die Abschaffung des Feiertages fordern, der arbeitenden Bevölkerung Faulheit vorwerfen und das Teilzeitmodell mit der Bezeichnung Lifestyle-Teilzeit infrage stellen, obwohl dieses in Bezug auf Kindeserziehung oder Angehörigenpflege eine echte Entlastung darstellt, müssen wir umso stärker sichtbar werden und Arbeitnehmerschutzgesetzen eine hohe Bedeutung geben - mit genau diesen Kundgebungen zum Tag der Arbeit!

40 Jahre Schützenheim Höver
Ende April waren wir zu Gast beim Tag der offenen Tür anlässlich des 40. Bestehens des Schützenheims der Schützengesellschaft Höver von 1912 e.V., womit ich ganz emotional meine eigene Geschichte verbinde. Ich habe unserer Bürgermeisterkandidatin Daniela Busche die Räumlichkeiten gezeigt. Auf städtischen Grund über Erbpacht solch eine Immobilie instandzuhalten, ist ein Zeichen höchsten ehrenamtlichen Engagements!
Aktuelle Themen - meine Positionen
Gesundheit
1. Nicht Leistungen kürzen, Anzahl der Krankenkassen reduzieren
2. Nicht Leistungen kürzen, gestaffelte Beitragspflicht für Familienmitglieder einführen
3. Abschaffung der 2-Klassengesellschaft
Energie
1. Finger weg von Atomkraft
2. 1.000 € Prämie ist ein Witz, weil sie auf Unternehmen verlagert und nicht bei allen ankommen wird
3. Nationaler Spritboykott (1-2 Wochen)
Rente
1. Auch Staatsbedienstete müssen einzahlen
2. Staatsbedienstete dürfen nicht nach einer kurzen Zeit im Dienst eine Pension bekommen, wofür viele über 40 Jahre arbeiten müssen
3. Rentengarantie bei einer bestimmten Zahl an Beitragsjahren
Steuern
1. Steuerliche Gleichbehandlung von Singles und Eheleuten
2. Lediglich Bevorteilung im Bereich Kinder (Freibeträge/ Alleinerziehend)
3. Erhöhung des Freibetrags auf Kapitalerträge auf 2.500 €
Hundesteuer adé?
Unsere Bürgermeisterkandidatin Daniela Busche hat ins Spiel gebracht, die Hundesteuer in Sehnde abzuschaffen.
Hintergrund dabei ist ja mittlerweile die Veränderung der Rolle des Hundes im Laufe der Zeit. Für viele Haushalte ist die Fellnase ein vollwertiges Familienmitglied und ein wichtiger Aspekt bei zunehmender Einsamkeit in Single-Haushalten. Grund für die Erhebung der Hundesteuer war ja ursprünglich, die Population im Zaum zu halten. Früher konnten sich nur "reiche" Haushalte Hunde halten, deshalb ist die Hundesteuer als Luxussteuer kategorisiert.
Meine Meinung dazu: Hundesteuer auf den Prüfstand! Aufgrund der Haushaltslage müssen wir genau hinschauen. Meine Fragen dazu: Welcher Betrag wird uns im Haushalt fehlen? Worüber können wir kompensieren? Betrifft das alle Hunde? Hunde aus dem Tierheim? Hunde aus dem Tierschutz? Was ist mit Listenhunden?
Aber grundsätzlich sage ich: Keine Steuern auf Strukturgeber, Motivatoren und Trostspender!


SPD-Fraktion & Daniela Busche vor Ort
Am 1. April waren wir beim lokalen Zementhersteller in Höver zu Gast. Nach einer kurzen Einführung in das Unternehmen und den Herstellungsprozess haben wir u.a. über die Themen "Brennstoffe & Ersatzbrennstoffe", "Zuschlagstoffe" und "klimaneutraler Zement" gesprochen.
Sehr interessant waren auch die Informationen der Werksleitung zum Thema Nachhaltigkeit:
1. Die Fertigung von Modulbrücken aus Carbonbeton. Spart fossile Ressourcen und reduziert Instandhaltungskosten durch eine hohe Langlebigkeit, da das Material völlig ohne Stahlbewehrung auskommt.
2. Ein großer Meilenstein ist die erfolgreiche Abscheidung des klimaschädlichen Gases CO2, welches durch die Zementproduktion in großen Mengen emittiert wird. Mittels Membrantrennverfahren wird das CO2 so aufbereitet, dass es beispielsweise in einem anderen Aggregatzustand wieder Verwendung in anderen Bereichen der produzierenden Wirtschaft findet.

Mein Unding aus der Haushaltsberatung 2026/2027
Im vergangenen Herbst haben wir den Doppelhaushalt für die Jahre 2026 und 2027 beraten. Beim Konzept für die Haushaltssicherung standen die freiwilligen Leistungen der Stadt auf dem Prüfstand.
Das heißt, welche Ausgaben können wir sparen, die wir nicht unbedingt tätigen müssen?
ODER andersrum: Wo können wir Einnahmen generieren, die uns finanziell nach vorne bringen.
Im Fachausschuss Schule, Sport, Kultur und Soziales ist mir am 13.11.2025 die Galle hochgekommen. Die CDU beantragte wie gehabt die Streichung der Erhebung von Nutzungsgebühren für Sehndes Sporthallen i.H.v. rund 116.000€, womit auch wir konform waren.
Wir beantragten dann die Streichung der Benutzungsgebühr für das Hallenbad Höver i.H.v. rund 14.000€, welche vom Betreiber - in diesem Fall der Förderkreis Lehrschwimmbecken e.V. hätten geleistet werden sollen. Selbiger Verein wurde gegründet, um das Hallenbad am Laufen zu halten, weil die Stadt Sehnde es nicht mehr selbst betreiben wollte.
Die Begründung der CDU: Der Verein hätte genügend finanzielle Mittel und könnte den Betrag locker selbst aufbringen.
1. Die finanziellen Mittel sind Rücklagen für Instandsetzungsmaßnahmen, welche beim Hubboden oder der Heizungsanlage eines solchen Bades schnell in 6-stellige Bereiche schwellen.
2. Warum hat man bei den Hallen-Nutzungsgebühren nicht ebenfalls die Finanzkraft der Vereine in Betracht gezogen?
Dank der Stimmen von SPD und Bündnis ´90 Die Grünen haben wir das abgeräumt - bei 4 Enthaltungen der CDU!
Unsere Kandidatin 2026
Im vergangenen Jahr habe ich Daniela Busche kennengelernt. Sie hat sich in der SPD-Fraktion als erste parteilose Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin vorgestellt.
Sie hat sich entschieden, ihre Kandidatur rechtzeitig bekannt zu geben und umgehend in die Ortschaften zu gehen. In Höver beispielsweise haben wir bereits eine Fossiliensammlung, eine Grillaktion und ein Boßelturnier durchgeführt. Im Laufe der gemeinsamen Termine und Unternehmungen hat sich bei mir die Überzeugung gefestigt, dass Daniela die richtige Person für die Rathausspitze ist. Sie hat gute Ideen, Ausdauer und kann meines Erachtens viel für Sehnde bewegen.
Hier kann man Daniela kennenlernen: https://www.daniela-busche.de


Große Chance, mächtig Perspektive: Höver-Nord
In Bezug auf die bekannte Haushaltssituation in Sehnde bin ich als Mitglied des derzeitigen Rates der Stadt höchst interessiert an den Meinungen aller Bürgermeister-Kandidaten, wie sie diese Situation in den Griff bekommen wollen.
Nach Kontroversen innerhalb meiner eigenen Fraktion bin ich der Auffassung, das Thema „Entwicklung des Gewerbegebietes Höver-Nord“ als einen zentralen Punkt zu thematisieren, weil das ein echter Gamechanger in Bezug auf die finanzielle Situation für unser Stadtgebiet sein kann.
Ich akzeptiere die Meinungen aller Andersdenkenden in Bezug auf den „Flächenfraß in Höver“, sehe jedoch eher die Chancen für ganz Sehnde und den Sehnder Standort Höver!
Unabhängig davon, welche Veränderungen im Rahmen der derzeitigen Innenverdichtung in Höver angedacht sind, plädiere ich für eine sachliche Diskussion über einen klimaneutralen Gewerbestandort inklusive Herrichtung von ausgiebigen Naherholungs- sowie Nahversorgungsflächen für die Anwohnenden Hövers. Es gibt meines Erachtens nach ganz tolle Pläne, wie ein Gebiet von immerhin 38 Hektar zur Zufriedenheit aller Beteiligten zukunftsorientiert gestaltet werden kann! Dabei verhehle ich nicht das Ausmaß und den Eingriff in die Natur! Ich bin in der Hinsicht durchaus ökologisch angehaucht und wäge das gezielt mit Augenmaß ab.
In diesem Kontext ergeben sich für Höver und die umliegenden Orte erhebliche Vorteile, welche für einige Beteiligte nicht unerheblich sind!
Ich hatte bereits kundgetan, dass wir aus meiner Sicht mit einer gezielten Entwicklung hervorragende und qualifizierte Arbeitsplätze ansiedeln können, was nachfolgenden Generationen die Möglichkeit bietet, Karriere auch vor Ort zu machen - ohne die Heimat verlassen zu müssen! Im Gegensatz zur Planung eines geländeübergreifenden Logistikstandorts aus dem Jahr 2011!
Ich möchte das hiermit ganz klar vor der nächsten Kommunalwahl sagen und dabei bleibe ich: „Höver hat Zukunft!“
Mit meiner Haltung riskiere ich durchaus die Wiederwahl in den Rat der Stadt Sehnde. Jedoch kommuniziere ich klar und deutlich, wofür ich stehe!
Kontakt aufnehmen
Telefon: 0151 50779973
E-Mail: c.schemschat@t-online.de
Adresse: Schützenstraße 19, 31319 Sehnde -Höver



